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Wir schreiben den 10. September des Jahres 9 n. Chr.! Es ist früher Nachmittag, und die Sonne steht bereits hoch am Horizont. Einige Wolken ziehen über den Himmel. Die Temperaturen haben sich bei 22 ° Celcius eingependelt, und es zieht eine angenehme Brise über die germanische Landschaft.

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Das schändliche Verhalten der Römer auf dem heiligen Thing hat eine allgemeine Entrüstung unter den Stämmen hervorgerufen. Die Fürsten wollen sich nicht länger diese Willkürherrschaft der fremden Eindringlinge gefallen lassen. Stimmen werden laut sich endlich gegen die Römer zu erheben. Bisher haben sie nur noch keine einheitliche Linie gefunden sich gegen Rom zu erheben. Die Fürsten sind sich uneinig. Es fehlt ein besonnener Führer, der die Stämme eint und weiß wie man die Kriegsmaschinerie der Römer zu fassen bekommt. Erste Kontakte werden geknüpft und die Aussicht auf ein Menschenopfer, das die Götter gnädig stimmen soll, scheidet die Geister. Das gemeinsame Stammestreffen zum Erntefest wird zum Meilenstein in der Geschichte der Cherusker.

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Anschlagetafel» 28.09.2020 Varus-News: Jahrhundertfund in Kalkriese - beinahe vollständig erhaltener Schienenpanzer eines Legionärs gefunden.
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Centurion
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Hand des Schicksals:

ja

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In diesem Thread erfahrt ihr Neuigkeiten zum neuesten Stand der Forschung und zum Fundort Kalkriese. Es darf gerne auch zu dem Thema diskutiert werden. Dazu nutzt jedoch bitte den separaten Diskussionsthread.

Falls ihr einen Artikel postet, vergesst bitte nicht die Quelle (Link aus dem Browser heraus kopieren) ans Ende des Posts zu setzen.


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16. Aug. 2014 07:58 Centurion ist offline Email an Centurion senden Beiträge von Centurion suchen Nehmen Sie Centurion in Ihre Freundesliste auf
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Hand des Schicksals:

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07.08.14
Kalkriese-Forscher Clunn ist tot

Bramsche (dpa/lni) - Er hat den Anstoß zur archäologischen Forschung über die historische Varusschlacht in Kalkriese gegeben - der Hobby-Archäologe und britische Major Tony Clunn. Im Alter von 68 Jahren starb der Hobby-Forscher, wie der Landkreis Osnabrück am Donnerstag bekanntgab. «Das ist ein schwerer Schlag für uns», sagte der Geschäftsführer der Varusschlacht im Osnabrücker Land, Joseph Rottmann. Kalkriese bei Osnabrück war Schauplatz einer Schlacht zwischen Römern und Germanen - möglicherweise der legendären Varusschlacht im Jahr neun nach Christus. Der Ort geriet in den Blick der Wissenschaft, als Clunn bei seiner Suche im Sommer 1987 römische Münzen fand.

https://www.welt.de/regionales/niedersach...nn-ist-tot.html


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16. Aug. 2014 08:01 Centurion ist offline Email an Centurion senden Beiträge von Centurion suchen Nehmen Sie Centurion in Ihre Freundesliste auf
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Hand des Schicksals:

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Bramsche: Spuren des Germanicus Neue Grabungskampagne im Museum und Park Kalkriese eröffnet

cby Bramsche. Die aktuelle Grabungskampagne im Museum und Park Kalkriese ist den Gefallenen der Varusschlacht auf der Spur. Der Geschäftsführer und die archäologische Leiterin des Museums, Joseph Rottmann und Susanne Wilbers-Rost, der Landrat Michael Lübbersmann sowie der Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen Joachim Werren haben die Grabung jetzt mit dem symbolischen ersten Spatenstich offiziell eröffnet.

Auch vor dem Hintergrund der Germanicus-Ausstellung des Museums im nächsten Jahr lassen die Grabungen auf spannende Funde hoffen. Bei der aktuellen Analyse von Luftbildaufnahmen war das Kalkrieser Forscherteam auf dunkle Bodenverfärbungen auf dem Obereschgelände gestoßen - mögliche Hinweise auf Knochengruben, die Rückschlüsse über die Präsenz des Germanicus am Ort der Schlacht zulassen könnten.

In einem zehn mal zehn Meter großen Bereich des Parkgeländes wurde in der vergangenen Woche mit einem Bagger der Eschboden abgetragen. Schicht für Schicht drangen die Forscher danach weiter ins Erdreich vor. Man sei, so die archäologische Leiterin Wilbers-Rost, zwar noch nicht bis zu der Stelle vorgedrungen, in der die Knochen der Gefallenen vermutet werden, aber schon bereits die jetzigen Funde seien äußerst spannend. Die Forscherin präsentierte eine vor wenigen Tagen entdeckte römische Gewandfiebel und zwei Münzen. Weitere Fundstücke würden derzeit noch bearbeitet.

Bereits in den 1990er Jahren konnten mit Hilfe von Luftbildaufnahmen mehrere Knochengruben auf dem Gelände des Museumsparks lokalisiert und geborgen werden. Es fanden sich Menschen- und Tierknochen, die nachweisbar über Jahre an der Oberfläche gelegen hatten und teilweise Kampfverletzungen aufwiesen. Laut Wilbers-Rost wird nun nahezu durchgehend bis in den Herbst hinein an den Grabungsstellen gearbeitet. Joachim Werren, Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen, welche die jetzige Grabungskampagne aber auch die Germanicus-Ausstellung im nächsten Jahr finanziell unterstützt, hob das besondere Zusammenspiel von Forschung und Wissensvermittlung durch das Museum hervor. Landrat Michael Lübbersmann dankte Werren für die großzügige Unterstützung der Stiftung und lobte die enge Verzahnung der unterschiedlichen Museumsbereiche. „Hier tut sich ein Fenster in die Geschichte auf, dass sicherlich noch viele interessante Entdeckungen ermöglicht.“ Besucher haben jeden Dienstag um 14 Uhr die Möglichkeit, sich über die aktuellen Ausgrabungen vor Ort informieren zu lassen.

https://www.noz.de/lokales/bramsche/artik...kriese-eroffnet


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16. Aug. 2014 08:03 Centurion ist offline Email an Centurion senden Beiträge von Centurion suchen Nehmen Sie Centurion in Ihre Freundesliste auf
Marcus Claudius Lucenius Marcus Claudius Lucenius ist männlich
Fortes fortuna adiuvat


Herkunft/Volk:

Roma/Italia

Beruf/Rang:

Tribunus Laticlavius

Interessen:

guter Wein * Pferde * schöne Frauen und auch Männer * meine Villa in Perusia * Schwertkampf * das Meer * schwimmen * Musik

Fähigkeiten:

beidhändige Fähigkeit im Schwertkampf, hervorragender Reiter

Bewaffnung:

Gladius

Personalis:

https://www.clades-varianarpg.de/thread.php?postid=289&sid=#289

Playliste:

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Jahrhundertfund in Kalkriese Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information Zum Anfang der Seite springen

Römischer Schienenpanzer in Kalkriese entdeckt
28. September 2020




Es ist eine echte Rarität: im niedersächsischen Kalkriese haben Archäologen einen römischen Schienenpanzer entdeckt – eine Rüstung aus Metallplatten. Der rund 2000 Jahre alte Fund ist der bislang älteste und am vollständigsten erhaltene Panzer dieser Art und ermöglicht ganz neue Einblicke in die Ausrüstung römischer Soldaten. Zudem verrät er etwas über das tragische Schicksal seines Trägers.

Lange trugen die römischen Legionäre nur Kettenhemden als Rüstung in der Schlacht. Doch in der frühen Kaiserzeit sorgte die Erfindung des Schienenpanzers für einen effektiveren und bequemeren Schutz. Denn er war mit rund acht Kilogramm Gewicht nur halb so schwer wie ein Kettenhemd und ließ sich schneller und effizienter fertigen. Wurden beim Kampf Teile dieses aus Metallplatten gefertigten Oberkörperschutzes beschädigt oder gingen verloren, konnten sie schnell ausgetauscht werden. Damit brachte der Schienenpanzer wirtschaftliche und logistische Vorteile bei der Versorgung der römischen Armeen mit sich. Bis ins 4. Jahrhundert gehörte der Schienenpanzer zur Standardausstattung der römischen Legionäre.

Fund auf dem antiken Schlachtfeld
Doch wie die römischen Schienenpanzer im Detail aussahen und wie sie gefertigt waren, war bislang nur in Teilen bekannt. Zwar gab es zeitgenössische Abbildungen dieses Rüstungsteils, aber archäologische Funde von Schienenpanzern sind extrem selten. Die bislang beste Auskunft über die technischen Details dieser Schutzrüstung lieferten sechs Hälften von Schienenpanzern, die im englischen Corbridge gefunden wurden. Sie stammen allerdings bereits aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und damit nicht aus der Anfangszeit dieser Neuentwicklung der römischen Soldatenausstattung.

Jetzt liefert ein Fundstück aus dem niedersächsischen Kalkriese ganz neue Einblicke. Bei Ausgrabungen auf dem antiken Schlachtfeld der Varusschlacht stießen Archäologen auf einen mehr als einen Meter großen Gesteinsblock, in dem ein größeres Metallstück verborgen zu sein schien, wie erste Röntgenaufnahmen im Zollamt des Flughafens Münster/Osnabrück nahelegten. Um nähere Details zu enthüllen wurde der gesamte Block ins Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Fürth gebracht. Hort steht der weltweit größte öffentlich zugängliche Computertomograph. Die sogenannte XXL-CT erschließt die einzigartige Möglichkeit, großvolumige Objekte vollumfänglich dreidimensional zu erfassen – so auch beim Fund aus Kalkriese.

Schienenpanzer vollständig und überraschend gut erhalten
Die Aufnahmen enthüllten: Bei dem Fund handelt es sich um einen fast vollständigen römischen Schienenpanzer. Nach derzeitigem Erkenntnisstand besteht der Kalkrieser Schienenpanzer aus 30 einzelnen Platten, nur vier bis fünf Platten fehlen. „Er ist bislang der älteste und der einzig erhaltene römische Schienenpanzer. Dieser Fund liefert uns gänzlich neue Einblicke in die römische Rüstungstechnik“, sagt Salvatore Ortisi von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Schienenpanzer wird zurzeit Platte für Platte freigelegt und restauriert. Die einzelnen Bestandteile der Rüstung sind durch den Druck der aufliegenden Erde zusammengedrückt, aber weitgehend intakt.

„Trotz der schlechten Erhaltungsbedingungen durch den sauren und sandigen Boden in Kalkriese ist der Schienenpanzer in seiner Komplexität relativ gut erhalten“, berichtet Rebekka Kuiter, Restauratorin im Museum und Park Kalkriese. „Scharniere, Schnallen und die Bronzebeschläge sind gut erkennbar. Und wir haben sogar organische Bestandteile, wie Reste von Leder.“ Den Datierungen zufolge ist der Schienenpanzer rund 100 Jahre jünger als die Funde aus dem englischen Corbridge.




Damit liefert der Fund wertvolle Informationen über die Frühformen dieser Rüstungen. So waren die Platten schon damals auf ähnlich Weise verbunden wie bei den späteren Versionen. Der Fund lasse eine herausragende handwerkliche Qualität erkennen, die einen großen Tragekomfort erzeugen sollte, erklären die Forscher. Deutliche Unterschiede aber gab es im Aufbau der Rüstung: Im Gegensatz zum englischen Modell entsprach der Schienenpanzer aus Kalkriese mehr einer Weste oder einem Trägerhemd, das die Oberarme freiließ. Hier scheinen die römischen Waffenschmiede später nachjustiert zu haben.

Ein Legionär als Kriegsgefangener
Der Fund aus Kalkreise verrät aber nicht nur etwas über die römische Rüstungstechnik, sondern gibt auch Hinweise auf das Schicksal seines Trägers. Denn im Hals- und Schulterbereich des Schienenpanzers fanden die Archäologen eine sogenannte Halsgeige – eine römische Fessel. Sie besteht aus Metallspangen, die die Hände am Hals fixieren und so die Bewegungsfähigkeit des Gefangenen stark einschränken. Typischerweise wurden diese Fesselungsinstrumente vor allem Kriegsgefangenen angelegt, die dann als Sklaven mitgenommen wurden. Aus dem Fund der Halsgeige nahe dem Schienenpanzer schließen die Archäologen, dass hier ein römischer Legionär von den germanischen Siegern der Varusschlacht mit dem römischen Unterwerfungssymbol gefesselt wurde.

„Der Schienenpanzer ist damit nicht bloß ein einzigartiges archäologisches Fundstück, sondern ebenfalls Teil einer tragischen Szene, die sich hier abbildet“, erklärt der Archäologe und Geschäftsführer vom Museum und Park Kalkriese Stefan Burmeister. „Wir sehen neben all den bisherigen römischen Funden vom Schlachtfeld erstmals ein individuelles Schicksal auf dem Fundplatz Kalkriese, das die schreckliche Seite des Krieges zeigt.“

https://www.wissenschaft.de/geschichte-a...riese-entdeckt/



28. Sep. 2020 18:51 Marcus Claudius Lucenius ist online Email an Marcus Claudius Lucenius senden Beiträge von Marcus Claudius Lucenius suchen Nehmen Sie Marcus Claudius Lucenius in Ihre Freundesliste auf
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