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Wir schreiben den 10. September des Jahres 9 n. Chr.! Es ist früher Nachmittag, und die Sonne steht bereits hoch am Horizont. Einige Wolken ziehen über den Himmel. Die Temperaturen haben sich bei 22 ° Celcius eingependelt, und es zieht eine angenehme Brise über die germanische Landschaft.

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Das schändliche Verhalten der Römer auf dem heiligen Thing hat eine allgemeine Entrüstung unter den Stämmen hervorgerufen. Die Fürsten wollen sich nicht länger diese Willkürherrschaft der fremden Eindringlinge gefallen lassen. Stimmen werden laut sich endlich gegen die Römer zu erheben. Bisher haben sie nur noch keine einheitliche Linie gefunden sich gegen Rom zu erheben. Die Fürsten sind sich uneinig. Es fehlt ein besonnener Führer, der die Stämme eint und weiß wie man die Kriegsmaschinerie der Römer zu fassen bekommt. Erste Kontakte werden geknüpft und die Aussicht auf ein Menschenopfer, das die Götter gnädig stimmen soll, scheidet die Geister. Das gemeinsame Stammestreffen zum Erntefest wird zum Meilenstein in der Geschichte der Cherusker.

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Marcus Claudius Lucenius Marcus Claudius Lucenius ist männlich
Fortes fortuna adiuvat


Herkunft/Volk:

Roma/Italia

Beruf/Rang:

Tribunus Laticlavius

Interessen:

guter Wein * Pferde * schöne Frauen und auch Männer * meine Villa in Perusia * Schwertkampf * das Meer * schwimmen * Musik

Fähigkeiten:

beidhändige Fähigkeit im Schwertkampf, hervorragender Reiter

Bewaffnung:

Gladius

Personalis:

https://www.clades-varianarpg.de/thread.php?postid=289&sid=#289

Playliste:

https://www.clades-varianarpg.de/thread.php?threadid=1092&sid=

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Hand des Schicksals:

ja

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Ernährung im alten Rom Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information Zum Anfang der Seite springen




Die Ernährung im alten Rom war stark vom Einkommen abhängig. Während die Patrizier abends bis zu 20 Gänge an Fisch und Meerestieren, Eiern und Fleisch (Geflügel, Wild – Rind war tabu), Desserts (gesüßt mit Honig) verschlangen, ernährte sich die ärmere Bevölkerung vergleichsweise gesund mit Vollkornbrot und Bohnen.

Noch unbekannt waren Pasta, Paprika Tomaten, Zucchini, Auberginen, Spinat und Kartoffeln. Zum Haltbarmachen wurde Salz und Olivenöl verwendet.

Geschätzt wurden die Köche, die den Geschmack der Ausgangsprodukte am meisten mit Gewürzen veränderten. Dazu dienten verschiedene Soßenzubereitungen.
Die antike Küche war einfach und bestand aus Zutaten von Bohnen (Feldbohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen, grüne Bohnen), Gemüse (Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Sellerie, Kohl, Karotten, Pastinake, Rettich, Sauerampfer, Flaschenkürbis, Gurke, Pilze) Lactuca - die Urform der Blattsalate -, Feldsalat, Getreide, Käse und Obst (Apfel), pirum (Birne), prunum(Pflaume), Zwetschgen, Süßkirschen, malum Persicum (Pfirsich), Trauben und Holunder., Himbeeren, Brombeeren, Schlehe, Weißdorn, Schwarzer Holunder, Walderdbeeren, Hagebutten, Feigen, Datteln, Honigmelonen.

Beliebt waren bei den Römern Nüsse aller Art. Die Walnuss wurde sogar in Plantagen angebaut. Haselnüsse wurden von wilden coryli (Haselnussstauden) geerntet. Auch Castaneae (Esskastanien/Maroni), Mandeln, Pistazien und Pinienkerne waren Bestandteil der römischen Küche. Die Olive galt übrigens in der Antike als Obst! – Da sich die Früchte nicht lange hielten und nur zur Erntezeit in Hülle und Fülle zur Verfügung standen, erkundeten die Römer schon früh Konservierungsmethoden. Nüsse und Kerne wurden geröstet, Früchte in Honig oder Süßwein, Essig oder Most eingelegt oder eingekocht. Äpfel, Birnen, Feigen und Weintrauben trockneten die Römer an der Sonne. Außerdem kannten sie schon Dörr-Öfen. Zahlreiche Rezepte belegen die Beliebtheit von Früchten in der römischen Küche. Viele Saucen wurden mit Früchten verfeinert und erhielten so ihren typischen süßsauren Geschmack. Oft wurde mit Obst gewürzt oder umgekehrt, die Früchte wurden mit Kräutern und Gewürzen behandelt.
Als reine Wildpflanzen kamen Brennnessel, Ringelkraut, Löwenzahn und Gänsedistel auf den Tisch.
Mit der Eroberung des Orient kamen die verschiedensten Gewürze dazu.

Zu Konservieren von Speisen nutzte man Essig, Olivenöl, Garum, Kräuter und Salz.

Um die einfachen Zutaten aufzuwerten und geschmacklich zu verändern, wurde eine besondere Soße, das “garum” gebraut.

Garum, das war eine Grundsoße, die zu allem gegessen wurde.
Sie wurde in mehreren Schichten zubereitet und besteht schichtenweise aus: grobem Salz, gekochtem Ei, allen verfügbaren Gewürzen, Fisch. Die Zutaten wurden in einem Tongefäß mehrfach übereinander geschichtet und dann wochenlang in der Sonne stehen gelassen und von Zeit zu Zeit gerührt. Ergebnis war eine Soße, je würziger, desto begehrter.

Beliebt waren die Süßspeisen auf Basis von Käsen, Früchten, Feigen und Honig. Auch Eis wurde schon hergestellt mit gefrorenen Eisblöcken aus den Bergen wurde eine Creme zu Speiseeis gefroren.

Drei Mahlzeiten bestimmten den Alltag im alten Rom:
Jentaculum (Frühstück - colazione),
Prandium (Mittagessen - pranzo) und
Coena (Abendessen - cena)
Das römische Frühstück bestand aus Brot, Käse, Milch, Honig, und Früchten.

Am späten Vormittag gab es Prandium, eine weitere, ebenfalls kleine und kalte Mahlzeit, bestehend aus Brot, Fisch, Bohnen, Früchten und Wein.

Die wichtigste Mahlzeit war Coena. Sie wurde am Nachmittag, nach dem üblichen Bad in den Thermen, zu sich genommen und durfte üppig ausfallen.



20. Oct. 2018 16:46 Marcus Claudius Lucenius ist offline Email an Marcus Claudius Lucenius senden Beiträge von Marcus Claudius Lucenius suchen Nehmen Sie Marcus Claudius Lucenius in Ihre Freundesliste auf
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